Onboarding — die erste Mitarbeiterin
Das Kernstück der Zugänglichkeit: Niemand soll selbst eine CLAUDE.md schreiben oder Ordner anlegen. Stattdessen führt eine mitgelieferte erste Mitarbeiterin (Rolle: „HR / Einstellung") ein Gespräch — und baut die Struktur im Hintergrund.
Das Prinzip
Konfiguration ist kein Einstellungsmenü, sondern ein Mitarbeiter.
Die HR-Mitarbeiterin ist die einzige, die von Anfang an da ist. Mit ihr „stellt" man weitere Mitarbeiter „ein". Das hält das mentale Modell konsistent („denken in Mitarbeitern") und vermeidet eine technische Bedien-Oberfläche.
Ablauf (Konzept)
- Installation legt ein Root-Verzeichnis auf dem Rechner an (mit Grund-Schema).
- Interview (idealerweise per Sprache — Text-to-Speech/Speech-to-Text): Die HR-Mitarbeiterin stellt gezielte Rückfragen: Woran arbeitest du? Welche wiederkehrenden Aufgaben? Welche Bereiche/Projekte? — 5–30 Min, dialogisch.
- Ableitung: Aus den Antworten leitet sie sinnvolle Mitarbeiter/Rollen ab (z. B. „Recherche", „Marketing", „Buchhaltung") und schlägt sie vor.
- Scaffolding: Für jeden bestätigten Mitarbeiter erzeugt sie den Unterordner +
CLAUDE.md(Rolle, Auftrag, Grenzen) +wiki/+quellen/— fertig zum Arbeiten. - Wachstum: Jederzeit erweiterbar — neuer Auftrag, neuer Mitarbeiter, oder ein bestehender lernt dazu (sein
wiki/füllt sich).
Warum Sprache stark ist
Ein 20-Minuten-Gespräch über die eigene Arbeit ist für Laien mühelos und fühlt sich nach „echtem Onboarding eines Mitarbeiters" an — Tippen von Konfiguration nicht. Das ist zugleich ein starker erster „Wow"-Moment. (Sprach-Stack: bestehende stt/tts-Capabilities, siehe ../wiki/glossar.)
Offene Fragen
- Wie viel schlägt die HR-Mitarbeiterin proaktiv vor vs. fragt sie nach?
- Default-Mitarbeiter-Templates (Startbelegschaft) — welche, für welche Zielgruppe?
- Re-Onboarding / Pflege: Wie aktualisiert man Rollen, ohne Menüs?
- Verhältnis zum Key-Setup (B: API-Key im Onboarding abfragen).