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Vision — 2Key als Belegschaft

Der Satz

Die meisten KI-Produkte geben dir ein Werkzeug. 2Key gibt dir eine Belegschaft: KI-Mitarbeiter, die in ihren eigenen Projektordnern leben, ihren Auftrag verstehen, auf deinem Rechner echte Arbeit erledigen — und die du so einfach bedienst und beobachtest, dass du nie verstehen musst, was darunter läuft.

Warum „2Key"?

Weil zwei Tasten genügen. Ein Tastenkürzel (z. B. Strg + Win unter Windows, ⌘ + ⌥ unter macOS) holt deine KI sofort dorthin, wo du gerade arbeitest — auf jedem Bildschirm, ohne ein Programm zu öffnen oder ein Fenster zu suchen. Drücken, sprechen oder tippen, fertig. Der Name ist die Bedienung: zwei Tasten zwischen dir und deinem KI-Team.

Drei Überzeugungen, auf denen das ruht

  1. Die Engine ist gelöst — die Bedienung nicht. Claude Code (über das Agent SDK) kann heute schon, was die meisten „agentischen Systeme" versprechen: Dateien, Git, Skripte, OS-Steuerung, Sub-Agenten. Aber fast niemand kann es bedienen. Der Engpass ist Zugänglichkeit, nicht Intelligenz. Wir schlagen die Engine nicht — wir reiten sie.
  2. Local-first ist die eigentliche Lücke. Alle gefeierten Systeme (Hermes, OpenClaw) sind remote-first (VPS, Telegram). Das Faszinierende an Claude Code ist aber gerade der lokale Zugriff: deine Dateien, dein Drive, deine Repos. 2Key dreht das um: das Gehirn arbeitet am Rechner, dort wo die Arbeit ist. Remote ist Beiwerk, nicht Kern. Siehe architektur.
  3. Menschen denken in Mitarbeitern, nicht in Prompts. Wer keine Ahnung von KI hat, versteht „eine Mitarbeiterin, die für mich recherchiert" sofort — „ein Agent mit einem System-Prompt und MCP-Tools" nie. Die Metapher ist kein Marketing-Lack, sie ist das Bedienmodell. Siehe mitarbeiter-modell und ux-konzept.

Verhältnis zum bestehenden Produkt (Pille/Overlay)

Das heutige 2Key (die Pille, hotkey-bedient) bleibt als eigenes, ausrollbares Produkt in seinem Repo bestehen — es wird nicht wiederverwendet, sondern dient als Referenz/Lernquelle. Das neue Produkt entsteht frisch (eigenes, community-orientiertes Repo; Details: fahrplan) und vereint von Anfang an zwei Modi:

  • Begleiter-Modus (am alten Vorbild gelernt, neu gebaut): du arbeitest, die KI assistiert im Moment — Diktat, Textbearbeitung, OS-Steuerung. Du-in-the-loop.
  • Belegschaft-Modus (neu): du delegierst an Mitarbeiter, die autonom weiterarbeiten; du orchestrierst und schaust zu. Sie-in-the-loop.

Die Leiste ist die gemeinsame Oberfläche beider Modi: im Begleiter-Modus deine Eingabezeile, im Belegschaft-Modus die Worker-Avatare (bedienmodell).

Was Erfolg bedeutet

Ein Nicht-Techniker installiert 2Key, führt ein Gespräch mit der ersten Mitarbeiterin (onboarding), und hat danach zwei, drei KI-Mitarbeiter, die in sauber strukturierten Projektordnern für ihn arbeiten — ohne je „Claude Code", „CLAUDE.md" oder „Agent" gehört zu haben.